Nackt leben in Mecklenburg-Vorpommern

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Nackt leben in Mecklenburg-Vorpommern

Beitragvon Friedhelm Aurel Röttgerding » Donnerstag 24. Februar 2011, 13:49

Das Naturistengehöft in Mecklenburg.

In einem etwa 1000 ha großen Gebiet beidseits der Elbe-Müritz-Wasserstrasse haben sich Ende des 19. Jahrhunderts 10 Landwirte aus Fresenbrügge angesiedelt und in einem weitläufigen Verbund Hofstellen errichtet. Sie nannten das Gebiet Neu Fresenbrügge.
Jeder Hof war umgeben von seinen zu bearbeitenden Feldern und Wiesen. Sie waren durch Windschutzgehölze voneinander getrennt, ohne Anfahrtwege optimal zu bewirtschaften. Das Gebiet war etwa zu 50% durch Kiefern- und Eichen-Wälder aufgelockert. Diese Wälder und die Windschutz-Anlagen waren sehr wichtiog, da sie verhinderten, dass der leichte humose Sandboden verweht wurde.
Im Wesentlichen ist das Land so zur Zeit russischer Besatzung erhalten geblieben.In den Wäldern wurden Panzer-Stellungen errichtet; die Felder wurden enteignet und von Landwirtschaftlichen Produktions-Genossenschaften bewirtschaftet.
Nach der Wiedervereinigung wurden die Ländereien an die Eigentümer zurückgegeben.Sie sind auch heute in Privatbesitz. Die Äcker und Wiesen werden heute von der Steesower Agrarland GmbH. bewirtschaftet, die sie von den Eigentümern gepachtet hat.
Eine solche Hofstelle konnten wir 1999 erwerben. Wir entschlossen uns dazu, da wir - das abgeschiedene Wohnen in Forsthäusern gewöhnt - in Niordrhein-Westfalen mehr und mehr durch Bebauung eingeengt wurden.
Wir sind seit 1968 Mitglieder des DFK. bezw. des Lichtkreises Köln, heute als Fördermitglieder, und können das freie Leben als Naturisten hier in vollen Zügen genießen. Wenn es die Witterung erlaubt, leben wir hier nackt. Nur zum Einkaufen und zum Singen im Kirchenchor ziehen wir uns an.
Dieses freie Leben inmitten herrlicher Natur möchten wir gerne mit Freunden teilen. Deshalb haben wir uns Anfang 2008 entschlossen, unserem Hof den Namen "Naturisten-Gehöft" zu geben und die "Vermietung von Park-, Rast- und Stellplätzen für Wohnwagen und Wohnmobile von Naturisten, die Mitglieder in Verbänden und Vereinen sind, die der INF/FNI (Internationale Naturisten-Föderation) angeschlossen sind" (so der Wortlaut der Gewerbe-Genehmigung) zu ermöglichen.
Auf den zum Hof gehörenden Wiesenflächen können die Wohnwagen Wohnmobile und Zelte auf etwa 0,6000 ha stehen. Die Toilettenentsorgung kann am Hafen in Grabnow (Wohnmobil-Stellplatz) geschehen; ebenfalls ist dort ein Duschhaus. Grabow ist ca. 5 km entfernt.
Das ganze Gebiet ist in Privatbesitz. Nur noch 4 Gehöfte sind vorhanden und bewohnt. Naturismus ist praktisch auf ganzer Fläche (ca. 1000 ha) möglich. Auf einigen öffentlichen Wegen und Strassen kann man Spaziergängern, Radfahrern, Traktoren und Pkw.begegnen - na und?
Die Menschen hier sind aufgeschlossener gegenüber der Freikörperkultur, als die "Wessis". Sie habe sich diese Freizügigkeit zu "DDR"-Zeiten erkämpft und halten daran fest, auch wenn dieses einige Besucher aus den prüderen Ländern "im Westen" mißbilligen.
Das Naturistengehöft versorgt seine Gäste natürlich kostenlos mit Trinkwasser aus eigenem Brunnen. Bei längerem Aufenthalt ist die Stromversorgung unerläßlich und möglich.
Für den Aufenthalt auf dem Naturistengehöft zahlt der Gast pro Tag (24 Stunden) eine Taxe von 5,- Euro. Der Strom kann für 0,30 Euro/Kwh. bezogen werden.
Das Gebiet um Neu Fresenbrügge ist hervorragend geeignet zum Wandern, Radfahren, Reiten. In der Elde und der Elbe-Müritz-Wasserstrasse, die parallel zueinander verlaufen und etwa 400 m vom Neturistengehöft entfernt sind, kann man baden, Boot fahren und angeln. Auf den weitläufigen Wiesen kann man Ball spielen, jedoch nur dann, wenn kein Vieh dort weidet.
Da hier nur wenige Menschen leben, kann man Wildtieren begegnen. Obwohl die Jagd natürlich ausgeübt wird, hält sich der Jagdpächter an die Natur- und Wildschutz-Gesetze.
Wir würden uns freuen, wenn Ihr Naturisten als Gäste bei uns eben solche Lebensfreunde empfindet , wie wir sie hier in unserer schönen Heimat haben.
Herzlich Willkommen!

Friedhelm & Margret Röttgerding
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Re: Nackt leben in Mecklenburg-Vorpommern

Beitragvon Olaf. S. Berlin » Dienstag 8. März 2011, 18:37

Hallo Friedhelm & Margret,

liest sich gut euer Freizeitangebot, komme vielleicht nochmals in den Sommermonaten darauf zurück.

Grüße aus Berlin

Olaf
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Re: Nackt leben in Mecklenburg-Vorpommern

Beitragvon Friedhelm Aurel Röttgerding » Freitag 15. April 2011, 18:09

Liebe FKK-Buch-Freunde!
Unser landwirtschaftl. Pächter hat Vorbereitungen getroffen, in diesem Jahr Mais zum säen. Rundum wird unser Naturistengehöft also von hohen Maisfeldern umgeben sein. Wen es also im vorigen Jahr abgehalten hat, zu uns zu kommen, weil er gegen Rapspollen allergisch ist, wird in diesem Jahr unbeschwert sein. Es ist ein besonderes Erlebnis, durch ein hohes Maisfeld zu gehen - eine einzigartige Atmosphäre. Unser Nachbar hat sich eine Schafherde zugelegt, die auf der großen Weide einen schönen Anblick bietet. Wir freuen uns auf den Sommer!

Herzliche Naturistengrüße !

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Re: Nackt leben in Mecklenburg-Vorpommern

Beitragvon Friedhelm Aurel Röttgerding » Samstag 21. Mai 2011, 16:18

Sechs Wochen ohne Regen haben uns ganz schön nervös gemacht. Unser Pächter hatte Mais gesäät. Da es sich um La-Plata-Mais handelte,(Ursprung Südamerika) lief die Saat trotzdem auf. Dann kam ja der Regen, wenn auch zaghaft, doch noch. Nun wachsen die Pflänzchen und sind inzwischen 15-20 cm. groß. Großes Aufatmen! Dann kam die große Zeit für den Rasenmäher. Gestern habe ich angefangen und 4 Stunden gemäht; heute Vormittag noch mal 2 Stunden. Jetzt ist alles schön blank. Auch die Straßenbankette sehen gut aus. Bei dem intensiven Sonnenschein habe ich natürlich den Kopf bedeckt und kühl gehalten. Wenig bekannt dürfte sein, dass Carotin die Haut befähigt, die UV-Strahlung gut zu vertragen. Wir trinken jeden Morgen 100 ccm reinen Möhrensaft, haben eine rosige Hautfarbe und können die Sonne genießen - natürlich nicht übertreiben - aber 4 Stunden sind für mich akzeptabel.
Vielleich macht es uns jemand nach, das mit dem Möhrensaft. Soll auch gut für die Augen sein.
In diesem Sinne - ein schönes Frühjahr im "Lichtkleid".
Herzliche Grüße!
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Re: Nackt leben in Mecklenburg-Vorpommern

Beitragvon Friedhelm Aurel Röttgerding » Donnerstag 16. Juni 2011, 11:32

Unser Gehöft liegt an der öffentlichen Neu Fresenbrügger Dorfstrasse. Bei meinem fast täglichen Rundgang um das Gehöft beziehe ich die Strasse natürlich mit ein; sonst wäre es ja kein Rundgang. Heute gegen 10°°h kam mir ein korrekt gekleideter Spaziergänger entgegen, der mich, ohne zu grüßen -ich bin der Ältere - , unvermittelt fragte:" Laufen Sie gerne nackt?" Ich entgegnete: "Nacktheit ist eine natürliche Lebensform, zumal bei diesem Wetter, oder meinen Sie nicht?"Er guckte mal blöde und blieb mir eine Antwort schuldig. So sind eben viele Mitmenschen, vielleich leider sogar die meißten - eben blöde, wie der Kölner sagt. Der Sohn unseres Nachbarn, Jahrgang 1964, hat uns gegenüber ein kleines Häuschen gebaut. Set 1. Mai weht dort wieder die Fahne der sog. "DDR". Das hat der Spaziergänger auch gesehen, aber nichts dazu gesagt. Eben blöde.....

Friedhelm Aurel Röttgerding
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Nacktheit in der Öffentlichkeit ohne komische Gefühle

Beitragvon Johannes Kathol » Donnerstag 1. September 2011, 14:26

Nach 160 KM flotten Autobahn-KM kam ich am Freitag, 26. August 2011, von Falkensee nach 1:37h in Grabow an. Friedhelm berichtete mir von micha01, der unlängst dort zu Gast war und zeigte mir ein Video, das micha01 dort gemacht hatte. Darin berichtet er: "Es ist völlig natürlich, die Leute grüßen freundlich, als ob du Klamotten an hättest. Es ist überhaupt kein Problem: keine bösen Worte, keine bösen Blicke - gar nichts. Kann man sich kaum vorstellen, aber es ist einfach so." Genau so ist es mir ergangen: bei schönstem Sommerwetter war ich von 10:30 bis 18 Uhr unbekleidet auf dem Naturistengehöft und außerhalb zu Fuß und auf dem Fahrrad unterwegs. Bei mehreren Begegnungen mit Arbeitern, einem Postauto, einer Hundebesitzerin und zwei jugendlichen Mädchen wurden Friedhelm und ich ohne Ab-scheu und respektvoll behandelt.

Kurz vor Mittag unternahm ich einen ersten, eigenständigen Spaziergang auf der am Grundstück des Naturistengehöftes vorbei führende Asphaltstraße und bog bald links zum Elde-Müritz-Kanal ab. Ich hatte dabei rein gar nichts an oder dabei. Weder Kleidung, noch Schuhe, Brille, Mütze, Telefon, Uhr, Schlüssel oder Ausweis. Ich wollte sehen, ob ich über die nahe gelegene und im Bau befindliche Brücke zur Badestelle auf der gegenüberliegenden Seite gelangen könnte. Auf dem Weg fuhren zwei LKW's und ein Postauto an mir vorbei. An der Baustelle traf ich mehrere Arbeiter, die mir sagten, ich könne die Brücke noch nicht benutzen. Keine erstaunten Blicke, nervösen Reaktionen, kein Nesteln nach Telefonen. Einfach eine Auskunft und gut.

Ich ging zurück und legte, nackt wie ich war, die 2 KM durch den Wald zum Dorf Alt Fresenbrügge zurück. Ich passierte etwa fünf Häuser auf der Dorfstraße, die zur mittäglichen Stunde verlassen da lag, und ging über die Kanalbrücke. Weder ein Passant, noch ein Auto störte meinen ruhigen Gang. Auf der anderen Kanalseite begegnete mir eine Frau, die ihre vier Hunde auf der Dammböschung festhielt. Ich fragte sie, ob meine Nacktheit ein Problem für sie sei. Sie meinte, es sei zwar nicht ihre Sache, aber jeder solle eben so tun wie er will. Sie betonte mehrmals, es sei ihr "völlig egal", ob ich nun Kleidung trüge oder nicht. Ich erreichte wieder die Brückenbaustelle. Auf der dortigen Kanalseite waren zwei ausländische Arbeiter beschäftigt, deren Erstaunen schier mit Händen zu greifen war. Sie äußerten sich jedoch in keinster Weise.

Nach einigen Minuten Baden im Kanal kletterte ich auf der nördlichen Seite aus dem Wasser und gelangte durch einen traumhaft schönen Wald wieder zum Naturistengehöft. Später unternahm ich mit Friedhelm eine Tour auf Fahrrädern, auf der wir zunächst durch ein Dorf fuhren und wieder die Badestelle erreichten. Dort schwangen sich zwei jugendliche Mädchen an einem langen Seil ins Wasser. Eine dachte, wir würden vorüber fahren und rief uns uns ohne Scheu zu, wie wir am besten an der Baustelle vorbei kämen. Daher gehe ich davon aus, dass die beiden Friedhelm nicht kannten und nicht wussten, dass er dort oft nackt entlang radelt. Wir hielten an und ich wechselte mich mit den Mädchen am Seil ab, um mich auch ins Wasser fallen zu lassen. Das Verhalten der beiden Jugendlichen war freundlich, natürlich und neutral.

Später erreichten wir das neben dem Kanal fließende Flüsschen Elde. Wir stellen unsere Räder ab und ließen uns, nackt wie waren, in der kühlen Strömung treiben. Wir kletterten ans Ufer und gingen über Wiesen zu den Rädern zurück. Auch auf dieser Tour benutzen wir die Brücke des völlig ruhig da liegenden Alt Fresenbrügge. Wir kamen wieder am Naturistengehöft an und unterhielten uns zu dritt im wunderschön begrünten Hof des ehemaligen Landwirtschaftsbetriebs. Umgeben von meterhohem Mais saßen wir in der Sonne und genossen den Sommertag. Auf dem Naturistengehöft und in der Umgebung von Neu Fresenbrügge erlebte ich eine paradiesische, ungestörte Nacktheit. Ich empfand es als unglaublich schön, Wind und Sonne auf der Haut zu spüren und selbstverständlich nackt sein zu können - ohne Angst.

160 Kilometer teils durch atemberaubende Alleen führten mich über die Bundesstraße 5 wieder nach Falkensee. Ich möchte es jedem Naturisten ans Herz legen, einmal das Naturistengehöft von Margret und Friedhelm zu besuchen und den Garten Eden von Neu Fresenbrügge zu erleben. Die beiden werden den Hof hoffentlich noch lange betreiben. Sie sind jedoch in fortgeschrittenem Alter und werden, so ist leider der Lauf der Welt, die mit dem Hof verbundene Arbeit nicht ewig leisten können. Auch daher empfehle ich es jedem nacktaktiven FKK-Freund, sich bald auf den Weg zu machen.

Johannes
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Re: Nackt leben in Mecklenburg-Vorpommern

Beitragvon Friedhelm Aurel Röttgerding » Freitag 2. März 2012, 14:23

Liebe Freunde! Das war ja ein sibirischer Winter! Zwar kurz, aber wir hatten am 5. und 6. Februar sage und schreibe -25° C um 8°°h früh. Aber wir leben noch!!!
Gestern nun waren es erstmals +8°C und ich konnte kurz um`s Grundstück huschen. Nach langer Winterpause könnten wir uns ja wieder mal im Forum austauschen. Wenn es wärmer wird - und das kann ja nicht mehr lange dauern - könnten sich einige von Euch zusammentun und einen Wochenendtrip nach Mecklenburg machen! Wäe das nicht prima?

Raus aus dem Winterschlaf!!
Viele nackte Grüße!
Friedhelm & Margret
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